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Panoramaweg auf der Hemmersuppenalm

Die einfache Rundwanderung auf etwa 1200 hm ist der "erste Premium-Winter-Wanderweg Deutschlands". Besonders an klaren, sonnigen Wintertagen können wir diesen Spaziergang als Halbtagesausflug wärmstens empfehlen.

Die 500 hm von Reit im Winkl aus bewältigt man am bequemsten mit dem Shuttlebus, der von der Touristeninformation startet und uns hoch bringt zur Hindenburghütte (lohnende 5€ pro Person und Strecke mit der Reit-im-Winkl'er Gästekarte).
Die Hütte lassen wir allerdings zunächst links liegen und machen uns auf den ca. 6km langen Rundweg.

Blick auf die Hindenburghütte
gut beschildert

Wir treten den Rundweg im Uhrzeigersinn an. Ein Verlaufen ist unmöglich - der Weg ist breit gewalzt und immer wieder informieren uns Schilder darüber, wie weit es noch ist bis zurück zum Ausgangspunkt. Man sollte nur als Fußgänger auf dem Wanderweg bleiben, und nicht die schön gespurten Loipen betreten, die es dort oben für die Langläufer auch gibt.

Um die Mittagszeit liegt auch im Hochwinter die gesamte Strecke in der Sonne. Wir haben heute, am 18. Januar 2016, das ganz besondere Glück, dass es tags und nachts zuvor geschneit hatte, und das frische Schneeweiß im Sonnenlicht funkelt und glitzert wie ein Meer von Diamanten.

Schnee... ...Schnee... ...Schnee...

Der Panoramaweg macht seinem Namen durchaus Ehre. Die Sonnenseite der umliegenden Berge liegt vor uns wie für uns bestellt. Rechts sehen wir in der Ferne die markante Spitze des Sonntagshorns (1961m), des höchsten Gipfels der Chiemgauer Alpen, der im Sommer eine anspruchsvollere Bergtour wert ist (geplant!).

das Panorama des Panoramawegs

Wenn wir an den Hütten der Hemmersuppenalm, die im Dornröschenschlaf liegen, und der St.-Anna-Kapelle vorbei kommen, ist es nicht mehr weit. Sich noch in den weichen Pulverschnee fallen lassen geschieht nicht aus Erschöpfung, sondern aus purer Freude über den schönen Tag. Und bei trockenen -10 Grad macht das Bad auch gar nicht naß!

Hemmersuppen-Almen St. Anna Kapelle ...die Katze liegt im Schnee!

Nach 2 gemütlichen Spazierstunden sind wir zurück an der Hindenburghütte. Jetzt gönnen wir uns die verdiente Einkehr und lassen uns hausgemachten Glühwein und Wilderer-Tee schmecken.
Die Musik-Instrumente im Hintergrund sind übrigens nicht etwa nur Deko, sondern werden vom Hüttenwirt mit seinem Bergfex'n Trio bei seinen Hüttengaudis des Öfteren in Aktion versetzt!

auf der Hindeburghütte

Anschließend fahren wir mit dem Shuttlebus zurück nach Reit. Man könnte die Zufahrtsstraße bis Blindau auch mit dem Rodel, den es beim Wirt zu leihen gäbe, bewältigen, aber dafür hatten wir uns an diesem Nachmittag zu wenig Mut angetrunken...


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